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BILDER IN DREI AUSSTELLUNGEN Bildgedächtnis und Geschichtspolitiken

Mittwoch, 9. Jänner 2019, 16:00 – 21:00 Uhr
Haus der Geschichte Österreich
Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien

Diskussion mit
Monika Faber (Photo/Politics/Austria, mumok),
Anton Holzer (Die erkämpfte Republik 1918/19 in Fotografien, Wien Museum),
Stefan Benedik (Aufbruch ins Ungewisse. Österreich seit 1918, Haus der Geschichte Österreich)

Moderation: Luisa Ziaja (Belvedere 21, schnittpunkt)
Begrüßung: Monika Sommer (Haus der Geschichte Österreich, schnittpunkt

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Rolle von visuellem Material, besonders Fotografie, in der Produktion von „Ikonen" und „Leerstellen“ im kulturellen Gedächtnis und mit der Frage nach den Möglichkeiten von  österreichischen Bildgeschichten des 20. Jahrhunderts.
Für den Aufbau von Geschichtsvorstellungen und Ideen einer „Nation“ sind Bilder zentral. Dass Museen sich daher vermehrt einem kritischen Zugang zur öffentlichen Bildproduktion zuwenden, zeigen die drei derzeit laufenden Ausstellungen "Photo Politics Austria“ (mumok),  „Die erkämpfe Republik“ (Wien Museum) und „Aufbruch ins Ungewisse. Österreich seit 1918“ (Haus der Geschichte Österreich). Den Fragen, wie Bilder zu zentralen Bezugspunkten „nationaler“ Gedächtnisse werden, wann Bilder vergessen werden (und warum), wer in Bildern spricht (bzw. unsichtbar wird) geht die Diskussion ebenso auf den Grund wie den komplexen Aufgaben an Bildausstellungen in Zusammenhang mit politics of representation, Ethik, oder Material aus Propaganda. Welche Verbindungen von visuellen Kulturen, Politiken und Erinnerung vielversprechend sind und wie andere produktiv irritiert werden können, zeigt gerade der Vergleich der besprochenen drei Ausstellungen.

Vorbereitend finden Rundgänge in allen drei Ausstellungen statt:
16:00 Wien Museum
17:00 mumok
18:00 Haus der Geschichte Österreich

Die Eintritte in die drei Ausstellungen und zur Diskussion sind frei!
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl, um Anmeldung wird gebeten.

Haus der Geschichte Österreich in Kooperation mit schnittpunkt

 

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Der Wert der Freiheit

Freitag, 18. Jänner 2019, 19.00-21.00 Uhr, Belvedere 21
Ein Gespräch mit Severin Dünser (Kurator der Ausstellung)
und Nora Sternfeld (schnittpunkt)

Die Ausstellung versammelt eine große Anzahl künstlerischer Positionen, die die Idee der Freiheit von vielen verschiedenen Seiten beleuchten, befragen oder vorantreiben wollen. schnittpunkt aussellungstheorie & praxis geht der Frage nach der Freiheit mit dem Kurator Severin Dünser in der Ausstellung nach und diskutiert ihre Implikationen an der Schnittstelle von Kunst, Wissen und Demokratie: Welche Rolle spielt die Kunst für die Geschichte und Gegenwart der Freiheit? Welche Rolle spielt die Freiheit für die Geschichte und Gegenwart der Kunst? Wie lässt sich die real exisitierende Freiheit befreien und in welchen Kontext steht dies vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Lage in Österreich und der Welt?