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Wie weiter? 
Gespräche zur Zukunft der Kulturinstitutionen

Dienstag, 6. April, 19.00
NUR online
Matthias Beitl, Volkskundemuseum Wien
Stefania Pitscheider Soraperra, Frauenmuseum Hittisau
Moderation: Beatrice Jaschke und Christine Haupt-Stummer, schnittpunkt

Viele große und auch dezentrale, kleine Kulturinstitutionen haben eine längere Geschichte, in der immer wieder Wandlungen und Neupositionierungen erfolgt sind. Anlässlich der Zäsur durch die Covid-Krise wollen wir nachfragen, wie es nun weitergeht. Welche Überlegungen, Strategien und Zukunftsvisionen gibt es in Bezug auf das Ausstellungsmachen, auf Aufführungskonzepte und auf das Verhältnis zum Publikum? Sind Demokratisierungskonzepte angedacht? Konnten - bei allen Schwierigkeiten - aus der Covid-Krise neue Ideen gewonnen werden?

In der zweiten Ausgabe der Depot-Reihe, die von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis moderiert wird, sprechen Matthias Beitl und Stefania Pitscheider Soraperra über Zukunftsideen für ihre Häuser und über kulturpolitische Vorstellungen.

Link zur online-Teilnahme

https://us02web.zoom.us/j/83688003914?pwd=TG14eXU1cm9qSVRjVG9WdEppMldBZz09

Meeting-ID: 836 8800 3914
Kenncode: 305475

 

| Wie weiter?  Gespräche zur Zukunft der Kulturinstitutionen

Wie weiter? 
Gespräche zur Zukunft der Kulturinstitutionen

Donnerstag, 25. März, 19.00
Alexandra Grausam, das weisse haus, Wien
Nina Tabassomi, Taxispalais Kunsthalle Tirol
Moderation: Nora Sternfeld und Beatrice Jaschke, schnittpunkt

Viele große und auch dezentrale, kleine Kulturinstitutionen haben eine längere Geschichte, in der immer wieder Wandlungen und Neupositionierungen erfolgt sind. Anlässlich der Zäsur durch die Covid-Krise wollen wir nachfragen , wie es nun weitergeht. Welche Überlegungen, Strategien und Zukunftsvisionen gibt es in Bezug auf das Ausstellungsmachen, auf Aufführungskonzepte und auf das Verhältnis zum Publikum? Sind Demokratisierungskonzepte angedacht? Konnten - bei allen Schwierigkeiten - aus der Covid-Krise neue Ideen gewonnen werden?
Im Auftakt einer neuen Depot-Reihe, die von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis (www.schnitt.org) moderiert wird, tauschen sich Nina Tabassomi vom Taxispalais Kunsthalle Tirol und Alexandra Grausam von das Weisse Haus in Wien aus.

Link zur Online-Teilnahme:
https://us02web.zoom.us/j/89971388070?pwd=OTlIZFBqNHdnZDRUNGxPTWV5Wm9mdz09 

Meeting-ID: 899 7138 8070 
Kenncode: 486056 
 

Depot Breitegasse 3 A-1070 Wien tel. +43 (0) 699 13 53 77 10 www.depot.or.at

Gefördert vom BM Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport sowie von der Stadt Wien Kultur - MA 7.

 

| displaying knowledge

Bild: Ausstellungsansicht Želimir Žilnik. Shadow Citizens, Kunsthalle Wien 2020, Foto: Kunstalle Wien
Bild: Ausstellungsansicht Želimir Žilnik. Shadow Citizens, Kunsthalle Wien 2020, Foto: Kunstalle Wien

16: Želimir Žilnik. Shadow Citizens

Di, 2. März 2021, 19.00 via zoom
Kunsthalle Wien


Sabina Sabolović( WHW, Direktorin, Kunsthalle Wien) im Gespräch mit Nora Sternfeld (schnittpunkt)

Shadow Citizens gibt im Rahmen einer Ausstellung Einblick in das radikale Filmschaffen und umfangreiche Werk von Želimir Žilnik (geb. 1942, lebt und arbeitet in Novi Sad, Serbien). Seit seinen Anfängen in der lebendigen Amateurfilmszene, die sich in den 1960ern in Jugoslawien entwickelte, hat Žilnik über 50 Filme gedreht, darunter zahlreiche Spielfilme und Fernsehproduktionen, die oft der Gattung Dokumentardrama zuzurechnen sind. Viele von Žilniks Filmen nahmen auf geradezu prophetische Weise reale Entwicklungen vorweg, etwa den Zerfall Jugoslawiens, den wirtschaftlichen Übergang vom Sozialismus zu einer neoliberalen Ordnung, die Beseitigung von Arbeitnehmerrechten und die umfassende Zersetzung gesellschaftlicher Strukturen in den Bereichen Arbeit und Migration. Der Titel der Ausstellung, Shadow Citizens, spiegelt Žilniks jahrzehntelanges Bemühen wider, die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen auf unsichtbare, unterdrückte, unterrepräsentierte und verzerrt dargestellte Mitglieder der Gesellschaft zu lenken.

Die Ausstellung „Želimir Žilnik. Shadow Citizens“ findet Wege der Auseinandersetzung mit dem filmischen Werk anhand von Zitaten und Filmausschnitten, die wiederum mit Räumen zur Betrachtung der Filme verknüpft werden. Sie lädt mit kuratorischen Mitteln zu einer vertieften Auseinandersetzung mit einem filmischen Oeuvre ein, das den Horizont der Gleichheit, nicht zeigt, sondern filmisch verwirklicht, indem es das darauf verweist, "was Politik, sei sie noch so demokratisch, nicht repräsentieren kann" (Boris Buden).

schnittpunkt fragt welche Strategien und konzeptionellen und räumlichen Herangehensweisen in dieser Ausstellung verfolgt werden. Welche kuratorischen Methoden und Werkzeuge werden angewandt, um sich dem filmischen Werk anzunähern? Was kann ein kuratorischer Ansatz der Gegenwart von den dokumentarischen Mitteln des Filmemachers Žilnik lernen? Welche Funktion nehmen gestalterische Entscheidungen ein? Wie bettet sich die Schau in die Gesamtprogrammatik des Hauses ein? 
Im Rahmen eines Gesprächs geht schnittpunkt diesen und anderen Fragen gemeinsam mit Sabina Sabolović( WHW, Direktorin, Kunsthalle Wien)  nach.
 
Wir freuen uns, dass die Museen und Ausstellungsinstitutionen wieder offen sind und haben unsere Veranstaltungsreihe "displaying knowledge“ entsprechend der aktuellen Situation adaptiert. schnittpunkt widmet sich weiters experimentellen Ausstellungsprojekten, kuratorischen Strategien und institutionellen Neuentwürfen, doch da es derzeit nicht möglich ist Ausstellungen gemeinsam zu besichtigen, bitten wir alle TeilnehmerInnen diese individuell vorab zu besichtigen. Am 2. März treffen wir uns dann gemeinsam in einem virtuellen Raum, um die Fragen wie gewohnt zu diskutieren.
Nähere Infos zur Ausstellung unter: https://kunsthallewien.at/ausstellung/zelimir-zilnik-shadow-citizens/

Online Führung mit Želimir Žilnik: https://kunsthallewien.at/en/exhibition/zelimir-zilnik-shadow-citizens/

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bitte um Anmeldung bis spätestens 25. Februar 2021 um auf eine Liste mit freiem Eintritt in die Kunsthalle Wien zu kommen und den Link für die zoom Sitzung zu erhalten: anmeldung@schnitt.org

 

| displaying knowledge

Dom Museum Wien, Ausstellungsansicht „Fragile Schöpfung“, 2020. Foto: Lena Deinhardstein
Dom Museum Wien, Ausstellungsansicht „Fragile Schöpfung“, 2020. Foto: Lena Deinhardstein

15: Fragile Schöpfung

Dienstag, 9. März 2021, 18.00 via zoom
Dom Museum Wien

Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) im Gespräch mit Beatrice Jaschke (schnittpunkt)

Das Dom Museum Wien erhält 2020 den Österreichischen Museumspreis „Als Ort der Anregung zum staunenden Verweilen, der sinnlichen Erkenntnis, der Begegnung und des Dialogs“ so die Begründung des Museumsbeirates. Und des Weiteren:  „Denn gerade das Dialogische der Präsentation in Verbindung mit aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Themen bringt das vielfältige Publikum in den Zustand des staunenden Verweilens, vollkommen befreit von Erwartungen und Ansprüchen an Vorkenntnissen und des Verstehen-müssens.
In der Ausstellung „Fragile Schöpfung“ veranschaulichen Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart die künstlerische Auseinandersetzung mit der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Vom Blumenschmuck historischer Buchmalerei, über die romantische Lust an der Urgewalt der Natur, bis zu gesellschaftspolitischen und aktivistischen zeitgenössischen Positionen zeigt die Schau verschiedene Naturvorstellungen auf und fragt nach dem Platz, den der Mensch sich darin einräumt. Natur ist hier Rückzugsort, Inspirationsquelle, ein erhabener, Ehrfurcht gebietender Ort – und dabei oft nicht mehr als eine Ressource, deren Ausnutzung letztlich auch den Menschen selbst bedroht. Zwischen liebevoller Zuwendung und Ausbeutung, Bedrohung und Faszination erweist sich das Verhältnis Mensch-Umwelt als stets präsentes Thema, das bereits vor den lebensbedrohenden Folgen der Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung von existentieller Wichtigkeit war.

schnittpunkt fragt welche Strategien und kuratorischen Herangehensweisen hinter dieser Ausstellung liegen. Wie bettet sich die Schau in die Gesamtprogrammatik des Hauses ein? Welche Methoden und Werkzeuge werden angewandt, um Teilhabe zu ermöglichen? Welche Funktion nehmen gestalterische Entscheidungen ein? Wo liegen die Schnittstellen zwischen kuratorischer und vermittlerischer Arbeit?

Im Rahmen eines Gesprächs geht schnittpunkt diesen und anderen Fragen gemeinsam mit der Direktorin Johanna Schwanberg nach.

Wir freuen uns, dass die Museen wieder offen sind und haben unsere Veranstaltungsreihe "displaying knowledge“ entsprechend der aktuellen Situation adaptiert. schnittpunkt widmet sich weiters experimentellen Ausstellungsprojekten, kuratorischen Strategien und institutionellen Neuentwürfen, doch da es derzeit nicht möglich ist Ausstellungen gemeinsam zu besichtigen, bitten wir alle TeilnehmerInnen diese individuell vorab zu besichtigen. Am 9. März treffen wir dann einander gemeinsam in einem virtuellen Raum, um die Fragen wie gewohnt zu diskutieren.
Nähere Infos zur Ausstellung unter: https://dommuseum.at/fragileschoepfung_information


Bitte um Anmeldung bis spätestens 5. März 2021 um auf eine Liste mit freiem Eintritt ins Dom Museum Wien zu kommen und den Link für die zoom Sitzung zu erhalten: anmeldung@schnitt.org 

 

| reading room

06: Museum der Zukunft. 43 neue Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums

Buchpräsentation
Montag, 14. Dezember, 19.00 - ONLINE

1970 erschien Das Museum der Zukunft. 43 Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums. 50 Jahre danach versammelt eine Publikation 43 neue Beiträge internationaler Autor_innen aus der Museumspraxis, aus Theorie, Vermittlung, Kunst und Architektur. Sie entwerfen konkrete Visionen eines Museums der Zukunft: zuversichtlich und zweifelnd, kritisch, klar positioniert und subjektiv. Was leisten Zukunftsvisionen und was verunmöglichen sie? Wie er- bzw. entmächtigend sind Spekulationen auf die Zukunft für eine Veränderung des Museums der Gegenwart?

Joachim Baur, Kurator, Die Exponauten, Berlin
Martina Griesser-Stermscheg / Christine Haupt-Stummer / Renate Höllwart / Beatrice Jaschke Monika Sommer / Nora Sternfeld / Luisa Ziaja, schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis

schnittpunkt / Joachim Baur (Hg.): Das Museum der Zukunft. 43 neue Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums. Bielefeld 2020

Mit Beiträgen von: Atelier Wunderkammer (Angelika Höckner und Gerald Moser), Pierre Bal-Blanc, Noit Banai, Joachim Baur, Sonja Beeck und Detlef Weitz, Matthias Beitl, Martina Berger, Claire Bishop and Nikki Columbus, Robin Boast, Dieter Bogner, Ljubomir Bratić, Mela Dávila-Freire, Lavinia Frey, David Gaimster, Manuel Gogos, Gabu Heindl, Monika Holzer-Kernbichler, Claudia Hummel, Barbara Imhof und René Waclavicek, Angela Jannelli, Alexis Joachimides, Monica Juneja, Eva Kudraß, Friederike Landau, Ulrike Lorenz, Sharon Macdonald, Ali Akbar Mehta, Carmen Mörsch, Vanessa Joan Müller, Roswitha Muttenthaler, Paul O’Neill, Iheanyi Onwuegbucha, Ljiljana Radonić, Raqs Media Collective, Laurence Rassel, João Ribas, Jette Sandahl, schnittpunkt (Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld und Luisa Ziaja) Avni Sethi, Kavita Singh, Cornelia Sollfrank, Toledo i Dertschei (Eva Dertschei und Carlos Toledo), Françoise Vergès, Friedrich von Bose, Susanne Wernsing

Inhaltsverzeichnis