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| displaying knowledge

Dom Museum Wien, Ausstellungsansicht „Fragile Schöpfung“, 2020. Foto: Lena Deinhardstein
Dom Museum Wien, Ausstellungsansicht „Fragile Schöpfung“, 2020. Foto: Lena Deinhardstein

15: Fragile Schöpfung

Dienstag, 9. März 2021, 18.00 via zoom
Dom Museum Wien

Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) im Gespräch mit Beatrice Jaschke (schnittpunkt)

Das Dom Museum Wien erhält 2020 den Österreichischen Museumspreis „Als Ort der Anregung zum staunenden Verweilen, der sinnlichen Erkenntnis, der Begegnung und des Dialogs“ so die Begründung des Museumsbeirates. Und des Weiteren:  „Denn gerade das Dialogische der Präsentation in Verbindung mit aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Themen bringt das vielfältige Publikum in den Zustand des staunenden Verweilens, vollkommen befreit von Erwartungen und Ansprüchen an Vorkenntnissen und des Verstehen-müssens.
In der Ausstellung „Fragile Schöpfung“ veranschaulichen Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart die künstlerische Auseinandersetzung mit der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Vom Blumenschmuck historischer Buchmalerei, über die romantische Lust an der Urgewalt der Natur, bis zu gesellschaftspolitischen und aktivistischen zeitgenössischen Positionen zeigt die Schau verschiedene Naturvorstellungen auf und fragt nach dem Platz, den der Mensch sich darin einräumt. Natur ist hier Rückzugsort, Inspirationsquelle, ein erhabener, Ehrfurcht gebietender Ort – und dabei oft nicht mehr als eine Ressource, deren Ausnutzung letztlich auch den Menschen selbst bedroht. Zwischen liebevoller Zuwendung und Ausbeutung, Bedrohung und Faszination erweist sich das Verhältnis Mensch-Umwelt als stets präsentes Thema, das bereits vor den lebensbedrohenden Folgen der Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung von existentieller Wichtigkeit war.

schnittpunkt fragt welche Strategien und kuratorischen Herangehensweisen hinter dieser Ausstellung liegen. Wie bettet sich die Schau in die Gesamtprogrammatik des Hauses ein? Welche Methoden und Werkzeuge werden angewandt, um Teilhabe zu ermöglichen? Welche Funktion nehmen gestalterische Entscheidungen ein? Wo liegen die Schnittstellen zwischen kuratorischer und vermittlerischer Arbeit?

Im Rahmen eines Gesprächs geht schnittpunkt diesen und anderen Fragen gemeinsam mit der Direktorin Johanna Schwanberg nach.

Wir freuen uns, dass die Museen wieder offen sind und haben unsere Veranstaltungsreihe "displaying knowledge“ entsprechend der aktuellen Situation adaptiert. schnittpunkt widmet sich weiters experimentellen Ausstellungsprojekten, kuratorischen Strategien und institutionellen Neuentwürfen, doch da es derzeit nicht möglich ist Ausstellungen gemeinsam zu besichtigen, bitten wir alle TeilnehmerInnen diese individuell vorab zu besichtigen. Am 9. März treffen wir dann einander gemeinsam in einem virtuellen Raum, um die Fragen wie gewohnt zu diskutieren.
Nähere Infos zur Ausstellung unter: https://dommuseum.at/fragileschoepfung_information


Bitte um Anmeldung bis spätestens 5. März 2021 um auf eine Liste mit freiem Eintritt ins Dom Museum Wien zu kommen und den Link für die zoom Sitzung zu erhalten: anmeldung@schnitt.org