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64: Neue Wege nichts zu tun / Kunsthalle Wien

Ein Gespräch mit Julia Hohenwarter (Künstlerin http://juliahohenwarter.com/) und Vanessa Joan Müller (Kuratorin, Leitung Dramaturgie Kunsthalle Wien),
Moderation: Christine Haupt-Stummer und Renate Höllwart (schnittpunkt)

Freitag, 10. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Kunsthalle Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Neue Wege nichts zu tun widmet sich einer künstlerischen Produktion, die sich der Aktivität, dem Machen und Herstellen eines Werks entgegenstellt und stattdessen Formen des Nichtstuns, des Unterlassens oder der Tautologie positiv besetzt. Das Unterlassen bringt dabei nicht nur ein kritisches, sondern auch ein schöpferisches Moment hervor. Eine der beteiligten KünstlerInnen der thematischen Gruppenausstellung ist Julia Hohenwarter. Sie wurde von Seiten der Kuratorinnen eingeladen, das Ausstellungsdisplay zu entwickeln. schnittpunkt geht gemeinsam mit ihr und einer der beiden Kuratorinnen den Verbindungen von Gestaltungs- und Präsentationsfragen nach, die aufkommen können, wenn künstlerische Installation und museale Gestaltungselemente aufeinander treffen: Mit welchen künstlerischen und gestalterischen Mitteln übersetzt die Künstlerin die kuratorische Narration in den Raum? In welchem Spannungsverhältnis steht dabei die skulpturale Geste gegenüber der gestalterischen Funktion? Wie bestimmen die Trägerelemente den Weg und die Rezeption der AusstellungsbesucherInnen? Wo bricht die Künstlerin bewusst mit einzelnen Anordnungen die Choreografie der Ausstellung im Sinne des Ausstellungsthemas? Schafft die räumliche Präsenz der Gestaltungselemente eine Hierarchisierung innerhalb der Ausstellung?