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73: Die Universität. Eine Kampfzone

Im Gespräch sind Werner Hanak-Lettner (Chefkurator JMW), Adina Seeger (Assistenzkuratorin JMW), Stefan Fuhrer (Ausstellungsgestaltung), Monika Sommer (schnittpunkt)

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 16.30 bis 18.00 Uhr
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Was ist eine offene Universität? Mit der Frage nach Inklusion und Exklusion begibt sich die Ausstellung „Die Universität. Eine Kampfzone“ auf die Reise durch das Wien der vergangenen 650 Jahre. Während es Juden mit dem Toleranzpatent 1782 erstmals nach über 400 Jahren möglich ist, an der Universität Wien zu studieren, müssen Jüdinnen nochmals über 100 Jahre warten. Die Universität wird im kurzen 19. Jahrhundert zu einem jüdischen Hoffnungsgebiet, entpuppt sich jedoch ab den 1880er-Jahren als zunehmend antisemitische Kampfzone, die sich während der Ersten Republik zusätzlich brutalisiert. Wie kann diese Geschichte im Format Ausstellung aus jüdischer Perspektive erzählt und gezeigt werden? Entpuppen sich zahlreiche gängige österreichische Geschichtsnarrative über die Zeit vor 1938 auf universitärem Boden als nicht haltbar?