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Publikationen

Gegen den Stand der Dinge. Objekte in Museen und Ausstellungen
Edition Angewandte, curating. ausstellungstheorie & praxis
Hg. von Martina Griesser, Christine Haupt-Stummer Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja, Wien 2016.

Die Publikation Gegen den Stand der Dinge reflektiert eine aktuelle Verschiebung in der Auseinandersetzung mit materieller Kultur. Denn im Museums- und Ausstellungsfeld sind in den letzten Jahren Objekte neu in den Fokus gerückt: In den »material culture studies«, der Soziologie und der zeitgenössischen Kunst wurde den Dingen zunehmend Handlungsmacht attestiert. Die Beiträge in diesem Band verfolgen »Dinggeschichten« und »Objektkarrieren«, loten neue Debatten um einen Neomaterialismus aus und eröffnen unerwartete Perspektiven auf Sammlungsgegenstände. Aus den Feldern der Kunsttheorie sowie der Material- und Kulturwissenschaften fragen sie nach neuen Herangehensweisen an Produktionsbedingungen, Erinnerungspraxen, Materialitäten und Objekte in Museen und Ausstellungen.

 

Handbuch Ausstellungstheorie und -praxis
Hg. von ARGE schnittpunkt, Böhlau, Wien 2013.

Das Handbuch widmet sich Geschichten, Praxisfeldern und Diskursen in Museen und Ausstellungen. Aktuelle Handlungsformen aus dem Kunstfeld und dem kulturhistorischen Bereich werden vernetzt. Das Überblickswerk lässt Raum für Sidesteps, um Studierende und im Feld Tätige mit nicht kanonisiertem Museumswissen vertraut zu machen. Das Kritische Glossar, ein Wörterbuch alternativer Wissensproduktion, bietet Orientierung in der aktuell boomenden Begriffsvielfalt.

 

educational turn. Handlungsräume der Kunst- und Kulturvermittlung
Ausstellungstheorie & praxis 5
Hg. von schnittpunkt. Ausstellungstheorie & praxis, Beatrice Jaschke und Nora Sternfeld und Institute for Art Education Züricher Hochschule der Künste, Turia + Kant, Wien 2012.

Inhaltsverzeichnis

Während in den letzten Jahren unter dem Schlagwort eines „educational turn“ im Kunstfeld zunehmend Schnittstellen zwischen Kunst und Pädagogik hergestellt wurden, hat sich international längst ein avanciertes Segment kritischer VermittlerInnen herausgebildet, die Vermittlung als emanzipatorische Praxis neu definieren. Sie arbeiten an Zwischenräumen, stellen Öffentlichkeiten her und verhandeln Wissensformen. Dabei verstehen sie Museen und Ausstellungen als Handlungsräume, in denen aktuelle Debatten geführt werden, performative Positionierungen und unerwartete Begegnungen stattfinden können. Der Sammelband präsentiert internationale Beiträge zum educational turn sowie zur kritischen Kunstvermittlung. Die Texte diskutieren Strategien und Handlungsfelder einer engagierten Praxis im Ausstellungsfeld zwischen Institution und Kritik, Machtverhältnissen und Möglichkeitsräumen.

Mit Beiträgen von: Büro trafo.K, Olivier Desvoignes, Claudia Ehgartner, Christian Gangl, Janna Graham, Marianne Guarino-Huet, Andreja Hribernik, Andrea Hubin, Claudia Hummel, Beatrice Jaschke, Ivan Jurica, Yoeri Meessen, Katharina Morawek, Carmen Mörsch, Sandra Ortmann, Rena Rädle, Irit Rogoff, Karin Schneider, Nora Sternfeld, Thea Unteregger, Adela Železnik.
Grafische Gestaltung: Renate Höllwart
Lektorat: Kerstin Krenn
Übersetzung: Jeremiah Haidvogel und Kerstin Krenn 


 

Fotografie und Wahrheit. Bilddokumente in Ausstellungen
Ausstellungstheorie & praxis 4
Hg. von schnittpunkt, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja, Turia + Kant, Wien 2010.

Inhaltsverzeichnis/Leseprobe

Während dokumentarische Strategien in der zeitgenössischen Kunst aktuelle gesellschaftliche und politische Themen in den Ausstellungsraum tragen, ist das Medium Fotografie in den Geschichtswissenschaften einer kritischen Reflexion als historische Quelle unterzogen worden. Eine Zusammenschau beider Perspektiven lotet Möglichkeiten und Grenzen eines Mediums aus, das ebenso in seinem manipulativen Charakter wie in seiner investigativen Qualität zur Diskussion gestellt wird. Der Sammelband geht der Funktion von Fotografie in der kuratorischen Praxis, in der Kunst und in kulturhistorischen Zusammenhängen nach und fragt nach ihrer Bedeutung im Ausstellungskontext.

Welche Funktion haben Fakten in der künstlerischen Fotografie? Was macht eine Fotografie zur historischen Quelle? Und wie ist sie kritisch zu verstehen? Gibt es Eigenlogiken des Mediums im Feld der Kunst bzw. im Feld der Kulturwissenschaften? Wo ist die Grenze zwischen der Herstellung von Öffentlichkeit und Voyeurismus? Wie verändert das Museum bzw. der Ausstellungsraum die Rezeption von Fotografien?

Mit Beiträgen von: Martin Baxmeyer, Martina Griesser-Stermscheg, Franz Jud, Andreas Lehne, Nora Sternfeld, Anke te Heesen, Friedrich Tietjen, Heidemarie Uhl, Luisa Ziaja.
Lektorat: Kerstin Krenn

Rückblick

Buchpräsentation und -diskussion: 25. November 2010, 19 Uhr
MUSA, Museum auf Abruf, Felderstraße 6–8, 1010 Wien
Begrüßung: Berthold Ecker (MUSA)
Einführung und Buchpräsentation: Nora Sternfeld, Luisa Ziaja
Das Buch diskutieren: Tom Holert (Wien/Berlin), Anton Holzer (Wien) und Kathrin Rhomberg (Berlin/Wien)

 

Das Unbehagen im Museum. Postkoloniale Museologien
Ausstellungstheorie & praxis 3
Hg. von schnittpunkt, Belinda Kazeem, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld, Turia + Kant, Wien 2009.

Inhaltsverzeichnis/Leseprobe

Ethnologische Museen sind in den letzten Jahren international vor dem Hintergrund der postcolonial studies und des reflexive turn in der Museumstheorie zunehmend in ihrem Selbstverständnis diskutiert worden und in den Blick öffentlicher Kritik geraten. Einerseits wurden museale Repräsentationen und exotisierende Fremdzuschreibungen radikal in Frage gestellt, andererseits waren es auch Rückforderungsansprüche, die Thema einer immer lauter werdenden Debatte um die Rechtmäßigkeit der Bestände westlicher Museen wurden. Der Sammelband vereint Texte, die sich mit den Implikationen der Debatten in den postcolonial studies für die Ausstellungstheorie auseinandersetzen, und fragt nach Handlungsräumen, die sich aus dieser Kritik am Museum ergeben. 

Mit Beiträgen von: Martina Griesser-Stermscheg, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Serhat Karakayali, Jens Kastner, Belinda Kazeem, Christian Kravagna, Brigitta Kuster, Nicola Lauré al-Samarai, Charlotte Martinz-Turek, Peggy Piesche, Barbara Plankensteiner, Nora Sternfeld, Françoise Vergès, Marion von Osten, Regina Wonisch.
Lektorat: Persson Perry Baumgartinger, Übersetzung: Barbara Schröder
Entstanden in Kooperation mit: translate. Beyond Culture: The Politics of Translation (translate.eipcp.net)

Rückblick

Buchpräsentation und -diskussion: 21. Jänner 2009, 19 Uhr
Lokativ, Wolfgang Schmälzlgasse/Ecke Arnezhoferstraße 12, 1020 Wien
Sedjro Mensah (Journalist, Kulturarbeiter, Geschäftsführer Radio Fro) im Gespräch mit den Herausgeberinnen:
Belinda Kazeem (Kunstvermittlerin und Publizistin), Charlotte Martinz-Turek und Nora Sternfeld (schnittpunkt)  

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Wien realisiert.

 

Storyline. Narrationen im Museum
Ausstellungstheorie & praxis 2
Hg. von schnittpunkt, Charlotte Martinz-Turek, Monika Sommer, Turia + Kant, Wien 2009.

Inhaltsverzeichnis/Leseprobe

Der Band untersucht die Anwendung des aus der zeitgenössischen Dramaturgie stammenden Begriffs "Storyline" auf Museen und Ausstellungen. Ein Museum ohne Storyline gibt es nicht, so die These der Herausgeberinnen. Die AutorInnen dieses Bandes – tätig in diversen museumsrelevanten Feldern wie Architektur, Geschichte, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Kunst- und Kulturkritik, Kunst- und Kulturvermittlung und Restaurierung – loten Potentiale und Grenzen von Erzählstrategien und Präsentationsformen im Museum aus: Wie geht die Institution mit der Unmöglichkeit "vollständige Geschichten" zu repräsentieren um? Wie werden Widersprüche und Auslassungen der Geschichtsschreibung und der Museumsarbeit in den "Storylines" thematisiert? Müssen die in Museen und Ausstellungen präsentierten Themen eine konsensuale Geschichte erzählen?

Mit Beiträgen von: Brigitte Bailer-Galanda, Tony Bennett, Eva Blimlinger, Marcus Gräser, Brigitte Felderer, Martina Griesser-Stermscheg, Susanne Hagemann, Elke Krasny, Hanno Loewy/Hannes Sulzenbacher, Charlotte Martinz-Turek, Henning Meyer, Lisa Noggler, Erik Schönenberg, Monika Sommer-Sieghart, Nora Sternfeld, Barbara Wenk.
Lektorat: Luisa Ziaja

Rückblick

Buchpräsentation und -diskussion: 18. März 2009, 19 Uhr
Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien
Jessica Beer (Büchereien Wien) im Gespräch mit Matthias Beitl (Österreichisches Museum für Volkskunde), Charlotte Martinz-Turek und Monika Sommer (schnittpunkt) 

 

Wer spricht?  Autorität und Autorschaft in Ausstellungen
Ausstellungstheorie & praxis 1
Hg. von schnittpunkt, Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld, Turia + Kant, Wien 2005.

Inhaltsverzeichnis/Leseprobe

Wer bestimmt, was in Ausstellungen zur Sprache kommt, und was bleibt dabei unausgesprochen? Welche Botschaften werden vermittelt? Wie werden Texte und Erklärungen in Ausstellungen wahrgenommen? Sprache hat in Ausstellungen eine spezifische Macht: Raumtexte, Objektbeschriftungen, Führungen und audiovisuelle Medien stellen jene Kontexte her, die die Thesen von Ausstellungen erst nachvollziehbar machen. Sie scheinen allgemein gültig und evident, produzieren Wahrheitseffekte. Mit der Frage "Wer spricht?" geht der erste Sammelband der schnittpunkt Schriftenreihe ausstellungstheorie & praxis der Definitionsmacht in Ausstellungen auf den Grund und nimmt darin implizite Ausschlüsse in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich Projekten und spezifischen Handlungsfeldern der Vermittlung ebenso wie den Möglichkeiten und Grenzen einer emanzipatorischen Vermittlungspraxis.

Mit Beiträgen von: Martina Böse, Claudia Ehgartner, Andreas Hoffer, Renate Höllwart, Oliver Marchart, Charlotte Martinz-Turek, Stefan Nowotny, Rahel Puffert, Andreas Spiegl, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja.
Lektorat: Gerhard Unterthurner

Rückblick

Buchpräsentation und -diskussion: 24. Juni 2005, 19.00 Uhr
Depot. Kunst und Diskussion, Breitegasse 3, 1070 Wien
Martin Beck (Prof. für Werkerziehung Akademie der Bildenden Künste Wien) im Gespräch mit den Herausgeberinnen:
Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek und Nora Sternfeld (schnittpunkt) 

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Magistratsabteilung 7 – Kultur, Wissenschafts und Forschungsförderung der Stadt Wien realisiert.