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reading room

In der Reihe "reading room" stellt schnittpunkt neue Bücher sowie interessante Texte vor und diskutiert Positionen und Perspektiven mit AutorInnen und HerausgeberInnen relevanter Publikationen.

In the "reading room" series, schnittpunkt presents intriguing texts and is a space for discussing the positions and perspectives with the authors and editors of relevant publications.
 

03: Museumx. Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes

Gespräch mit Friedrich von Bose (Europäischer Ethnologe, Humboldt-Universität zu Berlin), Franka Schneider (Europäische Ethnologin, Humboldt-Universität zu Berlin), Annett Schulze (Publizistin, Kulturwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin)
Moderation: Nora Sternfeld (schnittpunkt)

Freitag, 30. März 2012, 19 Uhr
Depot Wien, Breite Gasse 3, 1070 Wien

In dem kürzlich erschienenen Band Museumx: Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes begeben sich die AutorInnen auf ungewohnten Routen durch ein fiktives Museum. Ihre Analysen handeln vom Foyer, dem Gästebuch, dem Museumsshop oder dem Depot. Es werden die räumlichen Dimensionen des Musealen kritisch in den Blick genommen und auf ihre bedeutungsgenerierenden Funktionen hin befragt. Worin liegt das Potenzial einer solchen raumanalytischen Perspektive auf die Institution Museum? Und welche realen Visionen eröffnet das fiktive Museum anhand der reflexiven Beiträge des Sammelbandes?

schnittpunkt lädt gemeinsam mit den HerausgeberInnen des Bandes zu einem kleinen Rundgang durch das Buchprojekt und fragt nach den Möglichkeiten eines Museums als Handlungsraum.

Museumx. Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes
Friedrich von Bose, Kerstin Poehls, Franka Schneider und Annett Schulze (Hg.), Panama Verlag, Berlin, Berliner Blätter 57/2011.

 

02: Zeitgeschichte ausstellen in Österreich

Begrüßung: Brigitte Bailer-Galanda (wissenschaftliche Leiterin des DÖW)
Podiumsdiskussion mit Lucile Dreidemy (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien), Ulrike Felber (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien), Hannes Leidinger (Institut für Geschichte, Universität Wien), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck), Heidemarie Uhl (Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien)
Moderation: Monika Sommer (schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis, Wien)

Donnerstag, 7. April 2011, 18.00 Uhr
Veranstaltungsraum Ausstellung Dokumentationsarchiv, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6–8, 1010 Wien (Eingang im Hof)

Die Errichtung eines historischen Museums für die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist seit über zehn Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen in Österreich. Tatsächlich wird bereits in ganz unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten österreichische Zeitgeschichte präsentiert: in regionalen oder Landesmuseen und in thematisch orientierten Häusern, in großen Sonderausstellungen ebenso wie in Gedenkstätten.
Der Band bietet eine Bestandsaufnahme und Recherche zur Musealisierung österreichischer Zeitgeschichte, ihres Status quo und ihrer Entwicklung, ihrer Themen und Darstellungsformen, ihrer Probleme und Blindstellen, ihrer Herausforderungen und Konfliktfelder. Mit der Analyse bisheriger und bestehender Repräsentationen werden grundsätzlich die Möglichkeiten einer musealen Darstellung österreichischer Zeitgeschichte diskutiert.

Zeitgeschichte ausstellen in Österreich. Museen – Gedenkstätten – Ausstellungen
Dirk Rupnow/Heidemarie Uhl (Hg.), Wien-Köln-Weimar, Böhlau 2011.

 

01: Die Ausstellung als Drama. Wie das Museum aus dem Theater entstand

Einführung: Werner Hanak-Lettner
Im Anschluss diskutieren mit dem Autor Wolfgang Kos (Wien Museum, Direktor), Herbert Lachmayer (Da Ponte Research Center und Kunstuniversität Linz), Luisa Ziaja (schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis)
Moderation: Elke Krasny

Dienstag, 22. März 2011, 18.30 Uhr
Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien

Die Ausstellung zählt zu den erfolgreichsten Medien der Gegenwart. Was aber ist eine Ausstellung? Werner Hanak-Lettner, Kurator am Jüdische Museum Wien, analysiert dieses Medium mithilfe der Dramentheorie und der Theatergeschichte und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Die Ausstellung lässt sich als Drama zwischen den Besuchern und den Dingen begreifen. Theater und Museum entpuppen sich wiederum als Verwandte mit gemeinsamen Wurzeln in der frühen Neuzeit. Das Buch ist die "erste wissenschaftshistorische Studie, die den Wandel des Ausstellungswesens unter den performativen Bedingungen reflektiert." (Peter Weibel)

Die Ausstellung als Drama. Wie das Museum aus dem Theater entstand
Werner Hanak-Lettner, transkript Verlag, Bielefeld 2011.