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Erinnerungsbegehren und Musealisierung

Die Berliner Museums-und Gedenkstättenlandschaft ist ein paradigmatischer Ort für die Transformation der Erinnerungs­bedürfnisse spätmoderner Gesellschaften. Das neue Interesse für das negative Gedächtnis zeigt sich an der "Entdeckung" der historischen Stätten der NS-Tätergesellschaft, wie der Topographie des Terrors und dem Haus der Wannsee-Konferenz. An "historischen" Orten ebenso wie in neuen Museums-und Ausstellungs-Formaten wurden museale Repräsentationen eines Schuldgedächtnisses realisiert, die mittlerweile den nationalen Container hinter sich gelassen haben und zu Orten einer globalen Geschichtserzählung geworden sind.

Gespräch mit Heidemarie Uhl (Zeithistorikerin, ÖAW), Monika Sommer (schnittpunkt)
Moderation: Nora Sternfeld (schnittpunkt)

1. Juli 2008 19.00 Uhr
Depot Wien, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Eine Veranstaltung von schnittpunkt ausstellungstheorie & praxis im Kontext der Berlin-Exkursion Architekturen des Gedenkens. Narrationen der Erinnerung im Postnazismus