You are using an unsupported browser, so some features may not work. Please upgrade to a modern browser
Ihr Webbrowser ist veraltet und wird leider nicht in vollem Umfang unterstützt.

power of display

Ausstellungen sind polymediale Kommunikationsmittel, die erst über das Zusammenspiel unterschiedlicher Ebenen (Objekte, Gestaltung, Texte) sinnlich und kognitiv funktionieren – eine Tatsache, die selten reflektiert wird. In einer Serie von Dialogführungen geht schnittpunkt dem Verhältnis von Inhalt und Gestaltung in Wechselausstellungen nach: Inwieweit werden hegemoniale kulturelle Deutungsmuster durch die Ausstellungsgestaltung produziert bzw. prolongiert? Welche gesellschaftlichen Machtmechanismen werden durch die Gestaltung sichtbar? Welche Geschichten erzählt die räumliche Anordnung? Anhand aktueller Ausstellungsbeispiele erörtert schnittpunkt gemeinsam mit GestalterInnen und KuratorInnen inhaltliche und formale Kriterien des Gestaltens, zeigt aktuelle Tendenzen im Ausstellungsbetrieb auf, diskutiert Anforderungen bzw. Umsetzungsmöglichkeiten und macht Arbeits- und Entscheidungsprozesse des "exhibition making" transparent. Dabei werden Fragen aufgeworfen wie: Was können Ausstellungsgestaltungen über ihre funktionalen Aufgaben hinaus erreichen? Wo liegen ihre Grenzen, ihre Macht, ihre Chancen? Wie publikumsorientiert sind Gestaltungen? In welchem Verhältnis stehen Objekte und Gestaltung zueinander?

Exhibitions are polymedia methods of communication that only function in a sensual and cognitive manner when various levels (objects, design, texts, etc.) interact, a fact that is seldom reflected upon. In a series of dialogs, schnittpunkt delves into the relationship between content and form in temporary shows: To what extent does the exhibition itself produce hegemonial cultural interpretational patterns? Which social mechanisms of power or processes of social inclusion and exclusion do exhibitions expose through their design? Which subtexts are suggested by the spatial arrangements? Through examples of current exhibitions, schnittpunkt points out criteria of form and content of their display along with designers and curators. It exposes current exhibition trends, discusses the demands and modes of exhibiting and makes processes of work and decision making transparent. This throws up questions such as: What can exhibition design achieve beyond its functional tasks? Where are its limits, its power and its opportunities? How far does the design aim at a target clientele and what means are at its disposal? What is the relationship between the objects and exhibition design?
 

38: Die Couch. Vom Denken im Liegen

Dialogführung mit Lydia Marinelli (Ausstellungskuratorin) und Monika Sommer (schnittpunkt)

Dienstag, 5. September 2006
Sigmund Freud Museum Wien

Das Freud Museum rückt mit "Die Couch. Vom Denken im Liegen" das Möbel, alltäglicher Einrichtungsgegenstand und Synonym für die Psychoanalyse, ins Zentrum seiner Ausstellungsaktivitäten im Freud-Jahr. BesucherInnen werden mit der Couch als therapeutischem Instrument, als Ort der freien Assoziation und als Vehikel poetischer Produktion konfrontiert. Gebrauchsgegenstände und Abbildungen aus medizinischen Zusammenhängen sowie filmische Einblicke in die gängigen Heilbehandlungen zur Zeit Freuds zeichnen einen Kontrast zu dessen Arbeits- und Behandlungsraum. Verschiedene Liegemöbel aus der Jahrhundertwende verweisen auf die zeitgenössischen Debatten um Ergonomie und Erholung.

schnittpunkt geht u.a. folgenden Fragen nach: Wie lassen sich im Medium Ausstellung mit den Mitteln der Wissenschaft, der Kunst und Literatur die Gedankenräume, die im Liegen entstehen, vermessen? Wie wird in der Ausstellung mit der Abwesenheit des zentralen Leitobjekts, der Freud-Couch, umgegangen? Welche Arbeitsweisen sind notwendig, wenn die Gestalter - wie hier der amerikanische Designer Abbott Miller - nicht vor Ort sind?

 

37: >m< wie made, mania und mehr. Ein Ausstellungsprojekt von Jugendlichen für Jugendliche über Musik und Kunst, Geschichte und Gegenwart

Dialogführung mit Elke Smodics (Konzeption und Organisation / Büro trafo.k) und Dietlind Rott (Ausstellungsgestaltung)
Moderation: Luisa Ziaja (schnittpunkt)

Donnerstag, 29. Juni 2006
Projektraum Sonnensegel, Preßgasse 28, 1040 Wien

In einer mehrmonatigen Projektarbeit konzipierten und realisierten Lehrlinge und SchülerInnen eine Ausstellung, die Verbindungen zwischen Mozart, den aufklärerischen Gedanken seiner Werke und der Gegenwart herstellt. In diesem Projekt wurde - vorrangig mit Lehrlingen - in Zusammenarbeit mit KünstlerInnen aus den Bereichen Bildende Kunst und Musik ein Prozess initiiert, der es den Jugendlichen ermöglicht, an der Rezeption von Mozart in der Gegenwart selbständig mitzuarbeiten sowie Themen und Objekte für die Ausstellung zu entwickeln und zu gestalten. Aufbauend auf den Beiträgen der Lehrlinge wurde die Ausstellung durch Kommentare und Interventionen von SchülerInnen in Form von Vermittlungsaktionen und Veranstaltungsreihen erweitert.

schnittpunkt geht u.a. folgenden Fragen nach: Was kann das Medium Ausstellung in der Arbeit mit Jugendlichen leisten? Gibt es spezifische Anforderungen an die Ausstellungsgestaltung? Wie gehen die KünstlerInnen mit ihrer Rolle in dem Projekt um? Was unterscheidet >m< wie made, mania und mehr von anderen Projekten des Wiener Mozartjahres?
http://www.trafo-k.at

 

36: Verborgene Geschichte/n - remapping Mozart. Konfiguration II: Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite!

Dialog mit Nora Sternfeld, Ljubomir Bratic (KuratorInnen) und Toledo i Dertschei (GestalterInnen)
Moderation: Charlotte Martinz-Turek (schnittpunkt)

Freitag, 19. Mai 2006
Molkereistraße 2/Max-Winter-Platz 17, 1020 Wien

"Eine Ausstellung mit Dokumenten und künstlerischen Arbeiten"
Mit dem Projekt "Verborgene Geschichte/n - remapping Mozart" wird im Rahmen des Wiener Mozartjahres 2006 eine Gegengeschichtsschreibung eingefordert und präsentiert, die dem vorherrschenden Geschichtsbild und der Konstruktion eines einzigen Geschichtskanons eine Mehrzahl von Geschichten gegenüber stellen will. Ein Hauptaugenmerk gilt - bei den vier Konfigurationen an vier verschiedenen Standorten in Wien - jenen verborgenen Positionen, Fakten, Strukturen und Zusammenhängen, die bei großen nationalen Jubiläen gemeinhin unsichtbar bleiben. Die zweite Konfiguration findet im Stuwerviertel im zweiten Wiener Gemeindebezirk statt und zeigt eine zentrale Informationsausstellung mit Dokumenten und kü?nstlerischen Arbeiten in einem aufgelassenen Geschäftslokal. Unter dem Titel "Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite!" widmet sie sich Regulierungen, Rebellionen und Ausschlüssen im ausgehenden 18. Jahrhundert und in der Gegenwart.

schnittpunkt geht Fragen nach der Präsentationsform einer Ausstellung zu verborgenen Geschichten nach. Welcher Rahmen kann für die Thematisierung von Ungleichheit, Rebellion oder Ausschlüssen gefunden werden? Wie kann eine Präsentationsform dem entgehen, einen klar strukturierten Rahmen für die Themen einer Ausstellung zu schaffen? Welchen Stellenwart hat Information? Wie werden Dokumente und künstlerische Arbeiten in diesem Zusammenhang präsentiert? 

 

35: DÖW - Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes. Neugestaltung des Museums und Veranstaltungszentrums

Dialog mit Brigitte Bailer-Galanda (Wissenschaftliche Leiterin des DÖW) und Anton Falkeis (Gestalter - Falkeis & Falkeis-Senn Architekten)
Moderation: Nora Sternfeld (schnittpunkt)

Dienstag, 14. Februar 2006
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien, Eingang im Hof

Im November 2005 eröffnete die neue Ausstellung des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes. Sie ist im Museum und Veranstaltungszentrum untergebracht und spannt einen inhaltlichen Bogen von der Vorgeschichte des Nationalsozialismus über Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit bis zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit nach 1945. Ausgangspunkt der Neugestaltung war die Vergrößerung des ehemaligen Ausstellungsbereichs zu einem zusammenhängenden Raumvolumen. Der Eingang wurde zur Hofseite verlegt. Die Präsentation legt einen Schwerpunkt auf die Präsenz des puren originalen Materials: Sie nimmt keine zusätzliche Oberflächenveredelung vor. Eine weitere wesentliche Herausforderung für die Gestaltung stellte der Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude und seinen unterschiedlichen historischen Bauabschnitten dar, dessen Besonderheiten mit ausstellungsspezifischen Erfordernissen verbunden wurden.
schnittpunkt geht Fragen nach der Präsentation einer gegenwärtigen Ausstellung zur NS-Geschichte nach: In welchem Verhältnis steht die Gestaltung zu den historischen Materialien? Wie werden Dokumente und Fotografien präsentiert? Welche gestalterischen Herausforderungen birgt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit den historischen Fakten der NS-Verbrechen? Mit welchen Mitteln geht die Architektur auf pädagogische Erfordernisse ein?

 

34: Alltag - Eine Gebrauchsanweisung

Dialog mit Lisa Noggler (Projektleiterin), Susanne Wersing (Kuratorin), Wolfgang Tobisch (Projektmanagement) und Nike Glaser-Wieninger (Mediengestaltung)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt)

Montag, 9. Jänner 2006
Technisches Museum Wien

Im Herbst 2005 wurde im Technischen Museum Wien die Ausstellung "Alltag - Eine Gebrauchsanweisung" eröffnet. Diese basiert auf dem Sammlungsbereich "Bau-, Alltags- und Umwelttechnik". Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Mensch-Technik-Verhältnis: Der Fokus liegt auf der Bedeutung, die der Gebrauch von technischem Gerät für Menschen hat - unter kulturwissenschaftlichem Blick wird der Technisierung unseres Alltags nachgegangen. Ziel der letzten Phase der Wiedereinrichtung des Technischen Museums Wien ist es, die bestehende Sammlung unter zeitgemäß wissenschaftlichen und übergeordneten Fragestellungen zu präsentieren. Dabei werden auch Berührungspunkte und Schnittstellen zu den anderen permanenten Ausstellungsbereichen des Hauses aufgegriffen.

schnittpunkt geht dieser Zielstellung nach: Wie zeitgemäß können dauerhafte Sammlungspräsentationen sein? Wie vermittelt sich die inhaltliche Klammer in einer Sammlung, deren Heterogenität und inhaltliche Breite gleichermaßen ihre Qualität bildet? Welchen Kriterien unterliegt die Gliederung der Ausstellung? Wie kann die angestrebte Verlinkung zu den anderen Sammlungspräsentationen entstehen? Welche Botschaft trägt die charakteristische Präsentation im "Depot-look"?  

 

33: MAHLERIANA - DAS WERDEN EINER IKONE

Dialog mit Michaela Feurstein-Prasser (Kuratorin am Jüdischen Museum der Stadt Wien), Thomas Geisler (Szenograph) und Reinhold Kubik (Kurator der Ausstellung)
Moderation: Monika Sommer-Sieghart (schnittpunkt)

Donnerstag, 15. Dezember 2005
Jüdisches Museum der Stadt Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Die Ausstellung Mahleriana - Das Werden einer Ikone würdigt die Aktivitäten der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft, die heuer ihr fünfzigjähriges Bestehen feiert. Ziel ihrer Tätigkeit ist die Anerkennung und Verbreitung der Musik Gustav Mahlers. Sie zählt heute zur weltweit führenden Institution der Mahler-Forschung.
schnittpunkt geht u.a. folgenden Fragen nach: Wie stellt man das musikalische Werk Gustav Mahlers aus? Wie kann die soziale Genese und der prozessuale Charakter des Werdens eines "Superstars" gezeigt werden? Wie konzipiert man eine "Leistungsschau" und bewahrt sich trotzdem einen kritischen Zugang zur Materie? Auf welche Erfahrungen mit "Musikausstellungen" konnte im Haus zurückgegriffen werden? Wie funktioniert Vermittlungsarbeit in einer Musikausstellung? Gelingt der Spagat, sowohl das Fachpublikum als auch eine interessierte Öffentlichkeit als Zielpublikum zu gewinnen?
www.maupi.com
www.gustav-mahler.org

 

32: AN/SAMMLUNG AN/DENKEN. Ein Haus und seine Dinge im Dialog mit zeitgenössischer Kunst

Dialog mit Cornelia Meran (Kuratorin der Ausstellung) und Walter Kirpicsenko / Alexander Klose (Architekten)
Moderation: Charlotte Martinz-Turek (schnittpunkt)

Donnerstag, 2. Juni 2005
Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

"Eine Frau erbt ein Haus. Das Haus ist voll mit Dingen, voll mit Resten der vorhergegangenen drei Generationen. Sie sind einzigartig: ihre Menge, ihre ungestörte Anordnung, ihre Gewöhnlichkeit, die lange ungebrochene Zeitspanne des Ansammelns von rund hundert Jahren, die biografischen Vernetzungen, die nachvollziehbar sind. Einzigartig ist auch die Position zwischen Museum, Depot, Archiv, Abfall, Wohnraum, die dieses Haus innehat und somit in Frage stellt." Cornelia Meran

Ausgangspunkt für das Ausstellungsprojekt AN/SAMMLUNG AN/DENKEN ist "das Haus": eine Jahrhundertwendevilla in Salzburg, deren Bewohner über 120 Jahre nichts weggeworfen haben. Im Rahmen der Ausstellung wird das Thema Erinnerung, der Umgang mit ihr und Narrationen die an Objekte geknüpft scheinen zur Diskussion gestellt. Die "gesammelten Objekte" die sich in der Salzburger Villa befunden haben, werden Arbeiten von zeitgenössischen KünstlerInnen gegenüber gestellt. Aktuelle Fragestellungen aus der zeitgenössischen Kunst verbinden sich mit Fragen - die nicht zuletzt dem Museum inhärent sind - nach Formen der Erinnerung, der Sammlung und Systematisierung von Objekten. Welche Form kann eine Ausstellungsarchitektur finden diese Fragestellung nicht als Oppositionen zu trennen, sondern einen gemeinsamen inhaltlichen Raum zu generieren?

 

31: John F. Kennedy mit Special: Gipfel Wien 1961. Chruschtschow und Kennedy

Dialog mit Monika Sommer (Kuratorin, Wien Museum / schnittpunkt) und Adele J. Gindlstrasser (Ausstellungsgestalterin, RAHMarchitekten)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (Univ. für angewandte Kunst / schnittpunkt)

Mittwoch, 6. April 2005
Wien Museum Karlsplatz, 1010 Wien

Die Ausstellung unternimmt eine historisch-kritische Würdigung von Leben, Politik und Mythos John F. Kennedys (1917-1963). Als Hoffnungs- und Symbolfigur steht JFK für die Aufbruchsstimmung, aber auch die Bedrohungsszenarien in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg (Berlin- und Kubakrise). Am 3. und 4. Juni 1961 trafen einander die Repräsentaten von Ost und West, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow, in Wien. Voraussetzung dafür war Österreichs Status als neutrales Land. 6 Jahre nach Abschluß des Staatsvertrages wurde somit die "Neutralität" mit neuen Inhalten gefüllt.

Die Ausstellung "John F. Kennedy" wurde vom Wien Museum aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin übernommen, gekürzt und um das "Special" zum Wiener Gipfel ergänzt. Wie geht man inhaltlich und architektonisch mit einer "Ausstellung in der Ausstellung" um? Wie wird aus einer Fülle von heterogenen Objekten (Fotos, Medienausschnitten, Memorabilia, Kunstwerken) eine ansprechende Ausstellung ohne zum "Gemischtwarenladen" zu werden? 

 

30: "Peter Eisenman. Barfuß auf weiß glühenden Mauern"

Dialog mit Tulga Beyerle (Kuratorin) und Michael Wallraff (Ausstellungsgestalter)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a)

Dienstag, 15. März 2005
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

Die Ausstellung "Peter Eisenman, Barfuß auf weiß glühenden Mauern" widmet sich dem Schaffen Eisenmans der letzten 40 Jahre. Für diese exemplarische Zusammenstellung entwarf der amerikanische Architekt eine Ausstellungsgestaltung, die auf der Maxime beruht: Architektur ist gebauter Raum. Damit wird die Ausstellungshalle des MAK zum Miniatur gewordenen architektonischen Manifest, das Einblicke in Arbeiten Eisenmans gewährt und gleichzeitig Bezüge zur Originalarchitektur des MAK inszeniert.

schnittpunkt geht gemeinsam mit Tulga Beyerle, Kuratorin dieser Ausstellung, und Michael Wallraff, umsetzender Ausstellungsarchitekt, in einer Dialogführung Fragen nach den installativen wie vermittelnden Qualitäten von gebauter Architektur in Ausstellungen nach: Kann der hier gewählte zitathaften Ansatz den architektonischen Werken Eisenmans gerecht werden? Vermitteln die begehbaren Erlebnisräume Architektur umfassender als gewohnte Medien der Modelle, Pläne oder Schnitte?

 

29: Alt Wien. Die Stadt, die niemals war

Dialog mit Wolfgang Kos (Dir. Wien Museum / Kuratorenteam) und Christian Prasser (cp-architektur / Gestalter der Ausstellung)
Moderation: Charlotte Martinz-Turek (schnittpunkt / Büro trafo.K)

Donnerstag, 3. Februar 2005
Wien Museum im Künstlerhaus

Die Ausstellung "Alt Wien. Die Stadt, die niemals war" setzt sich mit dem Mythos "Alt Wien" auseinander, der Wien als eine Stadt präsentiert, die ihr besonderes Flair aus der Vergangenheit bezieht; hinterfragt wird das Image einer "Weltmetropole des Rückblicks". Die Ausstellung zeichnet unter dem Aspekt "Alt gegen Neu" 200 Jahre Stadtgeschichte nach, berichtet von Konflikten zwischen "Demolierern" und "Bewahrern" und untersucht die Stereotypen der ewigen Wien-Nostalgie. Der Untertitel der Ausstellung weist auf ein Paradox hin, das nicht aus der Welt zu schaffen ist, egal wie stark die Sehnsucht nach der "guten, alten Zeit" auch sein mag. Jede imaginierte Vergangenheit, also auch das "verklungene" Wien voller Gemüt und "heiterer Zufriedenheit", kann nur eine nachträgliche Projektion sein, die sich aus den jeweils gegenwärtigen Gefühls- und Interesselagen speist.

schnittpunkt geht gemeinsam mit Wolfgang Kos, Direktor des Wien Museum und einer der Ausstellungskuratoren, und dem Ausstellungsgestalter Christian Prasser konzeptuellen und gestalterischen Fragen zu "Alt Wien" nach. Wie greifen die gestalterischen Strukturen in die inhaltliche Erzählung ein? Welche Strategien können Stereotype und Mythen eines Stadtbildes visualisieren und sie gleichzeitig aufbrechen und kritisch beleuchten? Wie sehr korrelieren dabei inhaltliche Überlegungen und gestalterische Ideen? 

 

28: Schiele Landschaften & Goya. Die grafischen Zyklen

Dialog mit Angela Hareiter (Architektin) und Beatrice Jaschke (Kunstvermittlerin)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt / Univ. für angewandte Kunst)

Donnerstag, 7. Oktober 2004
Leopold Museum Wien

Derzeit gibt es die Möglichkeit, gleich zwei Ausstellungen in der Sammlung Leopold zu sehen, die von der Architektin und Filmset-Designerin Angela Hareiter gestaltet wurden. Die Ausstellung Schiele Landschaften präsentiert erstmals umfassend außergewöhnlichen Häuser- und Stadtlandschaften von Egon Schiele. Parallel dazu wird im 1.UG mit 228 Blättern das grafische Werk des spanischen Künstlers Francisco de Goya in Erstausgaben präsentiert. Beide Ausstellungen wurden von Prof. Rudolf Leopold kuratiert und von Angela Hareiter gestaltet.
schnittpunkt geht in einer Dialogführung Fragen nach Möglichkeiten des Displays dieser beiden sehr unterschiedlichen Ausstellungen nach. Wie korreliert die inhaltliche Erzählung mit den Kunstgegenstäden? Wie sprechend ist die Gestaltung? Inwieweit spielen Ausstellungsarchitektur und Ausstellungsinhalt zusammen? Welchen Stellenwert erzielt die Ausstellungsarchtektur? Schafft die Gestaltung eine Strukturierung der Narration? Inwieweit übernimmt die Gestaltung Vermittlungsaufgaben oder steht in Konkurrenz zu diesen? Erfüllt die Gestaltung die Funktion eines Leitsystems und inwieweit werden BesucherInnen mitgedacht? Wie kam es zur Ausformung dieser so unterschiedlichen Gestaltungen? Wie korrelieren die beiden Ausstellungen zueinander, die vom BesucherInnen zur gleichen Zeit im selben Haus wahrgenommen werden?  

 

27: Massenware Luxusgut. Technik und Design zwischen Biedermeier und Wiener Weltausstellung 1804–1873

Dialog mit Alexandra Kuhn (TMW / Projektkoordination der Ausstellung), Margarete Dietrich, Dietrich Untertrifaller (Ausstellungsgestaltung, Bauaufsicht)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt / Univ. für angewandte Kunst)

Montag, 23. August 2004
Technisches Museum Wien

Als Höhepunkt des diesjährigen Ausstellungsjahres im Technischen Museum Wien gilt die Ausstellung "Massenware Luxusgut", die auf der ältesten und historisch wertvollsten Sammlung des Hauses basiert, dem k.k. Nationalfabriksproduktenkabinett. Die Ausstellung zeichnet ein Bild des beginnenden Industriezeitalters der Donaumonarchie von 1804 bis 1873. Die Begriffe "Biedermeier" und "Weltausstellung" stellen zeitliche Bezugspunkte dar, und spannen zugleich den erzählerischen Bogen. Kurator ist Reinhard Mittersteiner, für die Gestaltung zeichnet sich das Vorarlberger Architektenduo Dietrich / Untertrifaller verantwortlich, die Grafik konzipiert fuhrer visuelle gestaltung.
schnittpunkt geht in einer Dialogführung Fragen nach Möglichkeiten des Displays einer faszinierend heterogenen Sammlung nach. Wie korreliert die inhaltliche Erzählung mit Objektbeständen, deren Bandbreite von Teigwaren, Manschetten, Krägen über Schmuck aus Glas und Echthaar reicht? Fügen sich die Hands-on Modelle neben dem historischen Objekt ein? Nehmen Gestaltung und interaktives Vermittlungsprogramm aufeinander Bezug?  

 

26: a_schau - Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert

Dialog mit Karl Emilio Pircher, Fidel Peugeot (walking chair / Aussgellungsgestaltung) und Monika Platzer, Gabriele Kaiser (az w / Kuratorinnen)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a)

Mittwoch, 12. Mai 2004
Architekturzentrum Wien

Das Architekturzentrum Wien eröffnet im März 2004 den ersten Teil einer semipermanenten Überblicksausstellung zur österreichischen Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts. Entlang einer Zeitachse macht die chronologische Abfolge bestimmte Phasen der Architekturentwicklung nachvollziehbar. 10 Episoden regen die punktuelle Vertiefung in bestimmte Themenfelder (z.B. Wohnen) an. Die ausgewählten Projekte sind nicht als historische, unantastbare Ikonen präsentiert, sondern anhand von weiterführender Dokumentation in ihrer Umnutzung, Neuinterpretation, Alterung oder Zerstörung aufgezeigt. So kommt in der Ausstellung der gesamte Fundus der Medien zur Architekturpräsentation zum Einsatz: Pläne, Skizzen, Texte, Fotos, Modelle und Filme. Dafür entwickelte das Design Studio walking chair ein dynamisches und flexibles Präsentationssystem entwickelt, das basierend auf einem simplen H-Modul auf die unterschiedlichen Displayerfordernisse reagieren kann.

schnittpunkt geht gemeinsam mit den Kuratorinnen der Ausstellung, Monika Platzer und Gabriele Kaiser, und den beiden Ausstellungsgestaltern von Walking Chair, Karl Emilio Pircher und Fidel Peugeot, Fragen der Präsentation von Architektur auf den Grund: Wie lässt sich dem Anspruch nach einer Unmittelbarkeit der Architektur gerecht werden? Kann die Vielzahl der Materialien und Medien Architektur lebendig machen? Welche rolle spielt dabei Schrift? Und: welches Bild evoziert der Werkstattcharakter der Ausstellungsgestaltung?

 

25: Body Display. performative installation #4

Dialog mit Eva Maria Stadler (Grazer Kunstverein / Ausstellungskuratorin) und Dorit Margreiter (Künstlerin)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a)

Donnerstag, 15. April 2004
Secession Wien

Body Display thematisiert den menschlichen Körper im ökonomischen Kontext. Der Begriff Display verweist auf die räumliche Präsentationsform, auf den bühnenhaften Rahmen, in dem sich der Körper zur Schau stellt und in dem er agiert. Zugleich bezieht er sich auf den Körper selbst, der als Display für verschiedene Rollen und Identitäten fungiert. In Korrespondenz zur thematischen Ausrichtung der Ausstellung wird in den Hauptraum der Secession mit einer eingehängten Decke eine imaginäre Bühnenfläche eingezogen, wodurch der Raum gleichermaßen zum Aktionsraum wie zum Projektionsraum - zur Black Box - wird.

schnittpunkt geht gemeinsam mit Eva Maria Stadler, einer der Kuratorinnen, und Dorit Margreiter, einer der beteiligten KünstlerInnen, Fragen nach inhaltlichen wie formalen Gesichtspunkten von Display nach: Welchen Mechanismen und Strategien bedient sich Display im Ausstellungskontext, welchen im thematischen Rahmen von Körper & Ökonomie? Ergänzen sie sich im Ausstellungsraum? Ergeben sich aus dieser Verschränkung besondere Anforderungen an die Gestaltung?

 

24: gastarbajteri – 40 jahre arbeitsmigration

Dialog mit Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten / Ausstellungskuratorin) und Simonetta Ferfoglia, Heinrich Pichler (gangart / künstlerische Konzeption)
Moderation: Nora Sternfeld (schnittpunkt / Büro trafo.K)

Samstag, 13. März 2004
Wien Museum Karlsplatz

Die Ausstellung gastarbajteri, 40 Jahre Arbeitsmigration erzählt Geschichten der Migration nach Österreich anhand von elf Stationen, die über elf exemplarische Orte - als Dispositive der Ausstellungsnarration - die Zusammenhänge zwischen Biografien von ArbeitsmigrantInnen und strukturellen, politischen und rechtlichen Veränderungen in Österreich und den Herkunftsländern beleuchten. Das Konzept für die Ausstellung wurde von der Initiative Minderheiten entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum realisiert. Ein dezidierter Ausgangspunkt des Projektes bestand darin, eine weitgehend aus dem öffentlichen Diskurs ausgeblendete Geschichte in die offizielle Geschichtsschreibung hineinzureklamieren. Dafür fanden Kooperationen mit unterschiedlichen AkteurInnen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Aktivismus statt, die als AutorInnen die elf Stationen selbständig recherchiert und inhaltlich konzipiert haben. Der Künstlergruppe gangart kam dabei mit dem Auftrag der Gestaltung auch eine wesentliche Funktion der Strukturierung der verschiedenen Themen, Ansätze und Verfahrensweisen zu.

schnittpunkt geht gemeinsam mit der Kuratorin Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten) und den GestalterInnen Simonetta Ferfoglia und Heinrich Pichler (gangart) den konzeptuellen und gestalterischen Verfahrensweisen des Projektes nach. Wie lässt sich Migration ausstellen? Welche Strategien der Visualisierung wurden für die Präsentation von Migrationsgeschichten entwickelt - im Spannungsfeld zwischen dem Anliegen einer Herstellung von Sichtbarkeit einerseits und der Gefahr der Zurschaustellung des "Fremden" andererseits? Wie können strukturelle Ausschlussmechanismen und rechtliche Rahmenbedingungen in einer Ausstellung gezeigt werden? Worin besteht der andere Blick, den die Ausstellung auf Migrationsgeschichte wirft?  

 

23: Francis Bacon und die Bildtradition

Dialog mit Barbara Steffen (Gastkuratorin) und Anselm Wagner (freier Kritiker)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt / Univ. für angewandte Kunst)

Donnerstag, 18. Dezember 2003
Kunsthistorisches Museum Wien

Francis Bacon (1909-1992) zählt zu den bedeutendsten britischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien zeigt sein Werk erstmals im Kontext der Bildtradition. Bacon hat sich Zeit seines Lebens mit Künstlern unterschiedlichster Epochen auseinandergesetzt - angefangen von alten Meistern der Renaissance bis zu seinen Zeitgenossen im 20. Jahrhundert. Den Werken von Bacon stehen daher Werke von Künstlern gegenüber, sowie zahlreiche Fotovorlagen und Skizzen (Studio-Funde), die Bacon als Inspirationsquelle für seine Ölgemälde verwendet hat.

schnittpunkt geht gemeinsam mit der Kuratorin der Ausstellung, Barbara Steffen, und dem Kunstkritiker Anselm Wagner Fragen bezüglich des Konzepts, der Didaktik und des Inhalts durch die Gestaltung der Ausstellung nach. Was erzählt das Hängekonzept den BesucherInnen? Schränkt das Nebeneinander der Kunstwerke und ihrer Inspirationsquellen den Betrachter ein oder öffnen sich neue Perspektiven in der Betrachtungsweise?  

 

22: Greg Lynn Intricate Surface

Dialog mit Andreas Kristof (MAK / Ausstellungskurator) und Georg Kolmanitsch (MAK / Restaurator)
Moderation: Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt / Univ. für angewandte Kunst) 

Mittwoch 22. Oktober 2003
MAK Galerie, Wien

Unter dem Titel "Intricate Surface" zeigt das MAK einen Einblick in das Werk des Architekten Greg Lynn, der als Revolutionär in der Ausformung computergestützten Designs in der Architekturproduktion gilt. Grundlegend für Lynn ist die Integration von Zeitlichkeit und Bewegung in den architektonischen Formfindungsprozess. Die kleine Schau in der MAK Galerie verdeutlicht diese Arbeitsweise in einem bemerkenswert runden Konzept, nicht zuletzt durch die Integration von Objekten der Sammlung und formverwandter Lebewesen. schnittpunkt verfolgt gemeinsam mit dem Kurator Andreas Kristof und dem Restaurator Georg Kolmanitsch den Grenzgang zwischen künstlerischer Idee und Umsetzung. Ist die Ausstellung als Gesamtkunstwerk zu verstehen? Beeinträchtigt die detailfreudige Ausführung den ganzheitlichen Anspruch? Werden Muster vormusealer Präsentationsformen deutlich? Wie können Tiere neben Kunstwerken bestehen?

 

21: Von der Pose zum Ausdruck

Dialog mit Barbara Lesak (ÖTM / Ausstellungskuratorin), Gerald Piffl (ÖTM / Assistent Ausstellungskurator) und Thomas Hamann (Ausstellungsgestalter)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a)

Mittwoch, 30. Juli 2003
Österreichisches Theatermuseum, Wien

Anhand ausgewählter Werke der Fotosammlung des Österreichischen Theatermuseums zeigt die Ausstellung eine umfassende Geschichte der Bühnenfotografie in Österreich, erweitert durch Blicke nach Berlin und Moskau. Dabei thematisiert die Ausstellung das Potenzial der Fotografie als Werbe- und Propagandamittel bzw. als Bilddokument der Jahre 1900 bis 1930. Gemeinsam mit der Ausstellungskuratorin Barbara Lesak und dem Ausstellungsgestalter Thomas Hamann geht schnittpunkt Fragen der Präsentation nach: Wie thematisiert die Ausstellung den heutigen Blick auf das historische Material? Wie unterstützt die Gestaltung die Narration? Welchen Stellenwert erhält das einzelne Foto und wie wird es ausgestellt? Wie verhält sich die Gestaltung der Ausstellung zur Gestaltung der Schausammlung des Museums?  

 

20: in/aus/nach: SALZBURG

Dialog mit Sasha Pirker (Architekturkritikerin / Ausstellungskuratorin) und Herbert Stattler (as_architecture / Ausstellungsarchitekt)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a)

Freitag, 06. Juni 2003
Ausstellungszentrum im Ringturm, Wien

Die Wanderausstellung der Initiative Architektur Salzburg zeigt eine Auswahl von Bauten und Projekte der letzten 10 Jahre. Eingeladen sind rund 40 Architektenteams aus dem In- und Ausland, die insgesamt ca. 70 Projekte präsentieren. Das Konzept der Ausstellung geht von der allgemeinen europäischen Vorstellung eines Hauses aus: ein klassischer Kubus mit Satteldach. Diese Idee eines Hauses bildet die inhaltliche Basis der Ausstellungsgestaltung, die as_architecture in Form von faltbaren Häusern aus Wellpappe umsetzte. Sie bilden das Trägermaterial für die architektonische Vielfalt der in der Ausstellung präsentierten Bauten.

Gemeinsam mit der Kuratorin der Ausstellung, Sasha Pirker, und Herbert Stattler, as_architecture, geht schnittpunkt Fragen nach wie: Wie ausstellbar ist Architektur? Wo liegen die Grenzen und welcher Abstraktionsgrad ist BesucherInnen noch zumutbar? Welche Rolle erhält dabei die Ausstellungsarchitektur?  

 

19: Rückblicke - Ausblicke: Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion mit Regina Wonisch (AG theoretische & angewandte Museologie / IFF),, Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt / Univ. für angewandte Kunst Wien), Christian Prasser (cp architektur), Werner Hanak (Jüdisches Museum Wien), Harald Krejci (Ö. Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung)
Moderation: Christine Haupt-Stummer (schnittpunkt / section.a) und Monika Sommer (schnittpunkt / Museen der Stadt Wien)

Dienstag, 20. Mai 2003
Depot, Wien

Nach 18 Power of Display-Veranstaltungen hält schnittpunkt inne, um in einer Gesprächsrunde ein Resümee zu ziehen und gleichzeitig einen neuen Auftakt zu setzen: Welche Aspekte, welche Beziehungen zwischen Inhalt und Gestaltung von Ausstellungen wurden bislang noch nicht ausreichend bedacht? Gibt es fixe Kategorien der Ausstellungsanalyse für künftige Power of Display Dialogführungen? Zudem freut sich schnittpunkt einen Reader zum Thema präsentieren zu dürfen, der Essays der PodiumsdiskutantInnen, einem Fragenkatalog sowie eine Dokumentation der bisherigen Dialogführungen umfasst. Der Reader wird ab Mitte Juni 2003 als Download zur Verfügung stehen.