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reading room 08: Das radikaldemokratische Museum revisited

BUCHPRÄSENTATION
Donnerstag, 24. September 2026, 19.00 Uhr
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung bitte hier: 
https://www.volkskundemuseum.at/buchpraesentation_2026-09-24

Begrüßung Matthias Beitl (Direktor Volkskundemuseum Wien)
Ein Gespräch mit Joachim Baur und Nora Sternfeld (Herausgeber:innen) und Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste Wien)
Mit Impulsen von Christine Haupt-Stummer und Renate Höllwart (schnittpunkt)
Moderation Beatrice Jaschke (schnittpunkt)

Das Archiv herausfordern, Raum aneignen, Gegenöffentlichkeit organisieren, alternatives Wissen produzieren, Bildung radikalisieren: Die Beiträge des neu erschienen Bandes von Joachim Baur und Nora Sternfeld nehmen das Konzept radikaler Demokratie als Ausgangspunkt für eine Neubestimmung des Museums in der Gegenwart. Wie kann es gelingen, die demokratische Sprengkraft des Museums im Hinblick auf sich selbst zu aktivieren? Und was hat das vielleicht mit dem Volkskundemuseum zu tun?  

Eine Veranstaltung vom Volkskundemuseum Wien in Kooperation mit schnittpunkt 

Joachim Baur, Nora Sternfeld (Hg.): Das radikaldemokratische Museum revisited. Handlungsräume für Bildung, Emanzipation und Öffentlichkeit, Bielefeld: transcript 2026
(open access)

 

Nicht einfach ausstellen. Kuratorische Formate und Strategien im Postnazismus

Wie mit Kontinuitäten des Nazismus im 21. Jahrhundert kuratorisch umgehen? Der Sammelband widmet sich kuratorischen Formaten und Strategien, die Mechanismen des Verdrängens und Verleugnens der Nazigeschichte adressieren und bearbeiten. Die Beiträge analysieren die Normalisierung faschistischer Ästhetiken und Diskurse. Sie positionieren sich innerhalb neuer Debatten um Erinnerungspolitiken, suchen Möglichkeiten, sich Gewaltgeschichten zu stellen, und reflektieren Kontexte und Projekte in Museen, Hochschulen und im öffentlichen Raum.
Welche Rolle spielt Erinnerung in kuratorischen Projekten zwischen Auseinandersetzung und Entledigung? Beschäftigen wir uns mit dem Thema, um uns nicht damit beschäftigen zu müssen? Oder wollen wir es nicht vielmehr zeigen, um uns mit den Kontinuitäten in der Gegenwart zu konfrontieren?

Nicht einfach ausstellen. Kuratorische Formate und Strategien im Postnazismus
Hg. von Martina GRIESSER-STERMSCHEG, Monika SOMMER, Nora STERNFELD und Luisa ZIAJA, Reihe curating. ausstellungstheorie & praxis, Band 7, Edition Angewandte, De Gruyter, Berlin/Boston 2025

Mit Texten und künstlerischen Beiträgen von: Louise BECKERSHAUS, Stefan BENEDIK, Ramesch DAHA, Veronika FLOCH, Markus FÖSL, Ina FRIEDMANN, Julia FRIEDRICH, Martina GENETTI, Martina GRIESSER-STERMSCHEG, Leon KAHANE, Christian KLÖSCH, Angela KOCH, Jakob KRAMERITSCH, Laura LANGEDER, Sophie LILLIE, Inge MANKA, Michaela MELIÁN, Eva MERAN, Ursula MINDLER-STEINER, Simon NAGY, Ljiljana RADONIĆ, Bernadette REINHOLD, Dirk RUPNOW, Hemma SCHMUTZ, Karin SCHNEIDER, Monika SOMMER, Ruth SONDEREGGER, Nora STERNFELD, Julia VOSS, Arye WACHSMUTH, Anselm WAGNER, Franz WANNER, Mirjam ZADOFF, Luisa ZIAJA